Ökumenischer Gottesdienst mit den Sternsingern

Bild: privat

„Wir kommen daher aus dem Morgenland“, mit diesem Lied begrüßten vier Sternsinger aus Türkheim die Besucher des ökumenischen Gottesdienstes am 3. Januar. Viele Türkheimer Familien hatten sich eingefunden, um sich anders als sonst den Sternsingersegen in der Kirche abzuholen. In der Ansprache erinnerte Marion Vater an die über 30-jährige Tradition des Sternsingens in diesem Geislinger Stadtbezirk und an Jahre, in denen 40 Kinder in Türkheim und Aufhausen von Tür zu Tür zogen. Dass dies in diesem Jahr nicht möglich ist, bedauerte auch Pfarrerin Helga Striebel. Sie lobte den Einsatz der Kinder, die in vielen Gemeinden Deutschlands unterwegs sind und Spenden für benachteiligte Kinder in aller Welt sammeln. Unterwegs zu den Menschen zu sein, ist eine weihnachtliche Tradition, die in Corona-Zeiten neue Bedeutung gewonnen hat. So gab es auch auf der Alb Gottesdienste, die statt in der Kirche im Freien auf öffentlichen Plätzen stattfanden und damit auch denen zugänglich waren, die den Weg in die Kirche scheuen. Zum Ende des Gottesdienstes sprachen die festlich gekleideten Könige und ihr Sternträger den Segenspruch. Den Türsegen durften sich die Gottesdienstteilnehmer in Form eines Aufklebers mitnehmen, wovon viele gern Gebrauch machten. Wie wichtig den Türkheimern die Sternsingeraktion ist, zeigte sich auch in den Spenden, die auf unterschiedlichste Art und Weise ihren Weg in die Spendendosen der Kinder fanden. So konnte die stattliche Summe von 430 € an das Kindermissionswerk weitergeleitet werden.