Wöchentliche Beichtgelegenheit mit eucharistischer Anbetung in der Kirche St. Maria

Jeweils donnerstags um 17.30 Uhr

Bild: Peter Weidemann, pbs

Im Matthäus-Evangelium fragt Petrus Jesus ungläubig, ob er seinem Bruder wirklich bis zu siebenmal vergeben müsse. Jesus antwortet ihm: „Ich sage dir nicht: Bis zu siebenmal, sondern bis zu siebzigmal siebenmal!” (Mt 18,21).
Auch wenn es uns schwerfällt, die Fehler im menschlichen Miteinander in einer derart hohen Häufigkeit zu vergeben, deutet uns diese biblische Stelle doch an, wie unendlich groß der göttliche Wille zur Vergebung ist. Im Sakrament der Beichte, das Christus unserer Kirche geschenkt hat, können wir an dieser Barmherzigkeit Gottes teilhaben. Wir dürfen bei Gott wahrhaftig ganz von vorne anfangen – völlig egal, was wir gesündigt, was wir falsch gemacht haben. Von der Beichte und dem Bußwerk gehen Impulse für unser Leben aus. Der Beichtende, Pönitent genannt, soll im Glauben und in der menschlichen Reife wachsen, neu aufgerichtet und gestärkt werden und die Gnade Gottes in seine Familie, den Freundeskreis und letztlich die ganze Welt tragen. 

Darum wird ab dem 6. November wöchentlich eine Beichtgelegenheit in St. Maria angeboten –
immer zuverlässig donnerstags um 17.30 Uhr vor der Werktagsmesse. 

Zeitgleich wird das Allerheiligste zur Anbetung ausgesetzt werden.
Möge das Sakrament der Versöhnung sowie das Verweilen vor dem eucharistischen Brot Sie tiefer mit sich selbst, dem Nächsten und vor allem dem lieben Gott in Berührung bringen und Sie mit seiner Barmherzigkeit beschenken, derer wir alle bedürfen.

Vikar Tim Miller